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AWO-Team bei Pflegefachtag in Oschatz dabei

Kommunikation ist das Zauberwort

Mitarbeiterinnen der Sozialstation Dahlen haben an der Fachtagung in Oschatz teilgenommen. Foto: privat


Dahlen/Oschatz. Kommunikation ist das Ah und Oh in der Pflege. Der Umgang mit Patienten, mit dessen Angehörigen, mit Ärzten und den Kollegen verlangt unseren Mitarbeitern stets eine der Situation und des Gegenübers abgestimmte Kommunikation ab. Unser Pflegepersonal muss zuhören können, den Patienten verstehen, ihn begleiten und oft auch zwischen ihm und seinem Arzt vermitteln. Jeder Mensch ist einzigartig und kommuniziert auf seine Weise. Da spielen auch Alter und Temperament eine Rolle. Schnell kann es da zu Missverständnissen und Konflikten kommen.

Beim 6.Pflegefachtag am 2.Februar 2019 in Oschatz sollte genau das Thema sein. Kommunikationsexperten gaben Impulse und Anregungen für ein gutes Miteinander. Im Thomas-Müntzer-Haus haben auch unser Pflegedienstleiterin Ines Kahle aus der AWO Sozialstation in Dahlen und zwei Kolleginnen an der Weiterbildung teilgenommen. „Der Pflegefachtag war ein voller Erfolg. Wir alle erkannten uns in unseren Temperamenten wieder, was wiederum unser Handeln und Argumentieren erklärt“, sagt Frau Kahle. Unser AWO-Pflegeteam ist bunt gemischt. Es gibt Kollegen, die gelassen agieren und manche, die nervös reagieren. Es gibt die Empfindlichen, die sensibel und empathisch sind und jene, die sorglos aber manchmal selbstüberschätzend agieren. „Jeder ist, wie er ist und kann nicht aus seiner Haut. Aber wir können lernen, damit umzugehen. Während der Veranstaltung bekamen wir Alltagssituationen gezeigt, die uns zum Lachen brachten“, resümiert die Pflegedienstleiterin. Auf die Mimik wolle sie zukünftig achten. „Denn wir kommunizieren immer, auch wenn wir nichts sagen.“

Aber nicht jeder Tag kann mit guter Laune beginnen und jeder Kollege hat auch einmal eine schwere Zeit. Doch stellte der Referent die Frage: Was kann ich dazu beitragen, dass die Stimmung auf Arbeit trotz täglicher Herausforderungen gut ist? „Mit etwas mehr Humor an der richtigen Stelle, ist es möglich, gemeinsam eine schwierige Zeit zu überstehen oder eine Situation zu entschärfen. Humor mit zu Pflegenden verändert die Sichtweise und ersetzt manchmal sogar Tabletten“, sagt Frau Kahle abschließend. Humor müsse überlegt sein. Für das Miteinander im Team und die Stimmung in der Einrichtung sei achtsame Kommunikation der Schlüssel und wertschätzender Humor sorge für Fröhlichkeit und sei maßgebend für die notwendige Vertrauensbasis mit unseren Patienten.

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